Event: Freitopia 2025

App-Entwicklung mitten in der Kinderstadt: Freitopia 2025 als Bühne für das Cloud Computing Lab

Freitopia 2025 verwandelte Kapfenberg erneut für fünf Tage in eine lebendige Kinderstadt. Hunderte Kinder übernahmen Rollen aus dem echten Berufsleben, arbeiteten in Betrieben, verdienten ihr eigenes „Geld“ und gestalteten ihre Stadt aktiv mit. Auch im Bereich der digitalen Berufe war Freitopia wieder stark aufgestellt – mit Unterstützung der FH JOANNEUM und insbesondere des Cloud Computing Lab.

Langjährige Zusammenarbeit mit CASTANA Solutions

CASTANA Solutions GmbH war 2025 bereits zum fünften Mal als Partnerbetrieb bei Freitopia vertreten und bot den Kindern erneut die Möglichkeit, in die App-Entwicklung als Berufsfeld hineinzuschnuppern.

Die FH JOANNEUM hat CASTANA bei den bisherigen Teilnahmen stets unterstützt – besonders durch das Cloud Computing Lab, das Infrastruktur, technisches Know-how und pädagogische Einbettung bereitstellt. Dadurch konnte die App-Entwicklung auch in der Kinderstadt professionell und zugleich altersgerecht umgesetzt werden.

Mini-Workshops mit „Snap“

Im Rahmen der Kinderstadt arbeiteten die Kinder mit „Snap“, einer visuellen Drag-and-Drop-Programmiersprache, die einen niederschwelligen Einstieg in das Programmieren ermöglicht. In kleinen, individuellen Mini-Workshops entwickelten sie ihre ersten eigenen Apps – kreativ, spielerisch und mit viel Begeisterung.

An den fünf Veranstaltungstagen nahmen insgesamt rund 40 Kinder teil (ca. 25 Buben und 15 Mädchen). Dabei entstanden über 50 kreative digitale Projekte – von einfachen Spielen bis hin zu interaktiven Anwendungen.

Infrastruktur aus dem Cloud Computing Lab

Die notwendige Hardware – insbesondere die Rechner für die Entwicklungsumgebung – wurde vom Cloud Computing Lab der FH JOANNEUM bereitgestellt. Die mobile und flexible Laborausstattung ermöglicht es, Workshopformate nicht nur im Hochschulumfeld oder in Schulen, sondern auch bei außerschulischen Veranstaltungen wie Freitopia umzusetzen.

Digitale Berufe greifbar machen

Durch die kontinuierliche Unterstützung der FH JOANNEUM und des Cloud Computing Lab konnte die App-Entwicklung in Freitopia nachhaltig verankert werden. Kinder erleben dabei, dass hinter digitalen Anwendungen Kreativität, logisches Denken und Zusammenarbeit stehen – und dass IT-Berufe spannende Zukunftsperspektiven bieten.

Freitopia 2025 war damit einmal mehr ein Ort, an dem digitale Bildung, regionale Zusammenarbeit und praxisnahes Lernen erfolgreich zusammenkamen.

Event: Summercamp 2025 – Spielerisch Technik entdecken

Vom 7. bis 11. Juli 2025 fand an der FH JOANNEUM Kapfenberg das jährliche CoLa-Sommercamp statt.
Auch dieses Mal waren wir wieder mit dabei – und nicht nur mit einem, sondern gleich mit zwei spannenden Workshops!
Gemeinsam mit 18 begeisterten Kindern tauchten wir in die faszinierende Welt der Netzwerke und Server ein.

Wenn Technik lebendig wird

Im Workshop „Jede:r hat eine Rolle im Netz“ lernten die Kinder, wie Computer, Tablets und Geräte miteinander kommunizieren. In kleinen Gruppen bauten sie mithilfe von Routern, Kabeln und Raspberry Pis eigene Mini-Netzwerke auf.
So konnten sie selbst erleben, wie Informationen von Gerät zu Gerät wandern – und dass jedes Teil im Netz eine eigene Aufgabe hat. Besonders spannend wurde es, wenn die Verbindungen nicht auf Anhieb funktionierten: Dann hieß es gemeinsam tüfteln, ausprobieren und neu verkabeln.

Ein Blick ins Herz des Internets

Im zweiten Workshop drehte sich alles um das Thema Server.
Die Kinder fanden heraus, was im Hintergrund passiert, wenn sie eine Website öffnen oder eine Nachricht versenden. Dabei wurde ein echter Server geöffnet, in seine Bauteile zerlegt und genau untersucht. Vom Prozessor bis zur Festplatte – jedes Teil hat eine Aufgabe, damit Daten gespeichert und abgerufen werden können.

Lernen mit Spaß und Neugier

Das CoLa-Sommercamp zeigte einmal mehr, wie spannend Technik sein kann, wenn man sie selbst erleben darf.
Mit viel Freude, Teamgeist und Neugier bauten, forschten und entdeckten die Kinder – und ganz nebenbei verstanden sie, wie das Internet wirklich funktioniert.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer:innen für ihre Begeisterung und an das gesamte Camp-Team für die tolle Unterstützung!
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste CoLa-Sommercamp – mit neuen Themen, neuen Ideen und hoffentlich genauso viel Spaß wie 2025!

Exkursion: HTL Kapfenberg – KNAPP Systemintegration GmbH

Die zweite Exkursion der HTL Kapfenberg führte die Schüler:innen erneut zur KNAPP Systemintegration GmbH, wo ein weiteres Highlight der modernen Intralogistik im Fokus stand: die RUNPICK-Anlage. Dabei handelt es sich um einen Robotic Universal Picker, der vollautomatisch große Warenkörbe erfasst, sortiert und palettiert – eine hochentwickelte Lösung für die Filialbelieferung im Lebensmittelhandel, die durch intelligente Mehrfach-Picks besonders hohe Durchsätze und effiziente Mischpalettenbildung ermöglicht .

Auf YouTube präsentiert KNAPP das RUNPICK-System anschaulich im Einsatz, sodass man sich einen guten Eindruck von der Funktionsweise und Leistungsfähigkeit dieser Technologie machen kann:

Im Rahmen der Exkursion konnten die Schüler:innen erleben, wie fortschrittliche Robotik und Software-Gestützte Steuerung zusammenwirken, um logistische Herausforderungen in Echtzeit zu meistern. Die RUNPICK-Anlage kombiniert Hardware, automatisierte Lagerprozesse und smarte Algorithmen, um flexibel auf unterschiedliche Produktarten und Auftragsvolumina zu reagieren – und stellt damit ein beeindruckendes Beispiel für Industrie 4.0 in der Praxis dar .

Exkursion: HTL Kapfenberg – KNAPP Systemintegration GmbH

Die erste Exkursion der HTL Kapfenberg zur KNAPP Systemintegration GmbH (KSI) bot den Schüler:innen einen eindrucksvollen Praxisbezug zu den im Cloud Computing Lab behandelten Inhalten. Als international tätiges Unternehmen im Bereich hochautomatisierter Intralogistiksysteme setzt KNAPP auf cloudbasierte Plattformen zur Vernetzung, Steuerung und Optimierung komplexer Logistikprozesse.

Im Rahmen von Fachvorträgen erhielten die Schüler:innen Einblicke in Softwareentwicklung, Automatisierung sowie die Rolle von Cloud-Technologien in industriellen Anwendungen. Besonders anschaulich wurde, wie Serverstrukturen, Datenbanken und Netzwerke in Echtzeit zusammenspielen, um Materialflüsse zu überwachen und Prozesse effizient zu steuern. Der anschließende Rundgang durch die Anlagen verdeutlichte, wie theoretische Konzepte aus Unterricht und Workshops – etwa Client-Server-Kommunikation, verteilte Systeme oder datengetriebene Entscheidungsprozesse – in der Praxis umgesetzt werden.

Die Exkursion zeigte eindrucksvoll, dass Cloud Computing nicht nur ein abstraktes IT-Thema ist, sondern eine zentrale Grundlage moderner Industrieprozesse darstellt und eröffnete den Schüler:innen gleichzeitig einen realistischen Einblick in mögliche berufliche Perspektiven in der Region.

Event: Lange Nacht der Forschung 2024: Cloud Computing und Coding hautnah erleben

Am 24. Mai 2024 öffneten das Cloud Computing Lab und das Coding Lab erneut ihre Türen für die Öffentlichkeit im Rahmen der Langen Nacht der Forschung. Die Veranstaltung bot eine faszinierende Mischung aus Technologie und Kreativität, die sowohl junge als auch ältere Besucher:innen begeisterte.

AI Fotobox: Kreative Fotobearbeitung mit Künstlicher Intelligenz

Eine der Highlights der Veranstaltung war die AI Fotobox. Besucher:innen konnten hier ihre Fotos mithilfe von Cloud-Services und künstlicher Intelligenz in verschiedene Stile umwandeln. Ob Bleistiftzeichnungen, Polygon-Stil, Comic-Look oder sogar Zombie-Design – diese vier kreativen Optionen standen zur Auswahl. Diese interaktive Station ermöglichte es den Besuchern, die Leistungsfähigkeit moderner KI-Technologien hautnah zu erleben und kreative Ergebnisse zu erzielen.

Datenspeicherung und FlipFlop-Schaltungen: Einblick in die Welt der Datenverarbeitung

Eine weitere spannende Station widmete sich der Speicherung und Verarbeitung von Daten. Mit Hilfe von Turing Tumbles konnten Kinder, Jugendliche und Eltern die Funktionsweise von FlipFlop-Schaltungen und grundlegenden Prinzipien der Datenverarbeitung spielerisch erlernen. Diese Station bot eine hervorragende Gelegenheit, die oft komplex erscheinenden Konzepte der Informatik auf eine leicht verständliche und unterhaltsame Weise zu entdecken.

Programmieren leicht gemacht: Erste Schritte als Entwickler

An der dritten Station konnten sich Jugendliche als Coder versuchen. Durch kurze und einfache Anleitungen waren sie in der Lage, beliebte Spiele wie Flappy Bird und Paint selbst zu programmieren. Diese praktische Einführung ermöglichte es den Teilnehmern, einen Einblick in die Welt des Programmierens zu gewinnen und die Grundlagen des Codings zu erlernen. Viele der jungen Besucher konnten so ihre ersten Erfolgserlebnisse als Entwickler feiern.

Die Lange Nacht der Forschung 2024 war ein voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll, wie spannend und zugänglich die Welt der Technologie sein kann. Das Cloud Computing Lab und das Coding Lab haben es geschafft, Wissen und Spaß zu vereinen und damit nicht nur die jungen, sondern auch die erwachsenen Besucher zu begeistern.

Event: FUNtech 2024 – Erster Versuch des Netzwerk Workshops

Im Rahmen der FUNtech 2024 wurden Schüler:innen Workshops an den Standorten der FH JOANNEUM angeboten. Das Projekt CoLa 2.0 war mit dem Konzept des Workshops „Jede:r hat eine Rolle im Netz“ dabei!

Schüler:innen der Sekundarstufe 2 lernten auf spielerische Weise, wie Nachrichten in Computernetzwerken adressiert, weitergeleitet und and den richtigen Diens gesendet werden.

Ziel war das Ansprechen eines „Zuckerlservers“ über Netzwerknachrichten-Nachrichten, ganz ohne Computer, sondern nur mit Mitteln wie Umschläge und Malstifte.

Reale Netzwerkgeräte wurden dazu jeweils einem:r Schüler:in zugeordnet und mit Netzwerkkabelb zu einem Gesamtnetzwerk verbunden:

Wie man an dem Netzwerkdiagramm erkennen kann, wurde die Technologie im Hintergrund abstrahiert und darauf geachtet, dass nicht nur die Sekundarstufe sondern auch die Primarstufe (Volksschulen) damit umgehen können.