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Cloud Technologien verstehen

Im auslaufenden Projekt CoLa, dem Coding Lab bekamen Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Thema Software-Entwicklung. Weiterführend erhalten die Teilnehmer:innen im Projekt CoLa 2.0, dem Cloud Computing Lab nun Einblick und Verständnis für das Thema Cloud Computing:

Oft wird der Begriff „Cloud“ als Synonym für jenes Internet genannt. Die „Cloud“ umfasst jedoch viel mehr. Sie steht metaphorisch für eine globale Infrastruktur, ein globales Netzwerk und den Diensten darin. Sie ist kein physisch fassbares Gebilde, sondern ein über die ganze Welt verteiltes und miteinander verbundenes Ökosystem an Diensten und Ressourcen. Das Symbol einer Wolke illustriert Ortsunabhängigkeit und Beweglichkeit. Einfach erklärt steckt hinter dem Begriff „Cloud Computing“ die Verarbeitung von Daten über das Internet. Zahlreiche altbekannte Technologien werden mit dem Ziel eingesetzt, Daten dezentral zu speichern, ihre Kapazitäten flexibel zu provisionieren (d.h. eine flexible Einrichtung einer IT-Infrastruktur mit virtueller Hardware und Diensten) und den Zugang zu diesen immer und überall verfügbar zu machen.

Lesen Sie mehr in unserem begleitenden Sammelband zum Projekt!


Logo Coding Lab

Die digitale Welt mitgestalten

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind die leitenden Technologien der Gegenwart und prägen somit alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft. Computer oder Smartphones sind aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken – ihre Nutzung ist selbstverständlich geworden und das auch für Kinder und Jugendliche. Doch so selbstverständlich die Nutzung dieser Technologien auch sein mag – nur wenige wissen, was eigentlich dahinter steckt.

Die Basisidee des Projektes ist das Verstehen und selber Erleben eines ganzheitlichen Softwareentwicklungsprozesses. Das Projektteam unterstützt dabei den gesamten Ablauf, von der Idee und der Formulierung von Zielen über die Entwicklung von Skizzen für Oberflächen und die Erstellung eines Layouts, die Programmierung der Funktionen bis hin zur Bereitstellung der erstellten Applikation. Die kreativen Prozesse, aber auch die technisch orientierteren Aufgaben werden von entsprechendem Fachpersonal begleitet, so dass die einzige Voraussetzung zur Mitwirkung die eigene Motivation ist.

Infos

Cloud Computing Lab

Warum sollte man die Grundlagen des Cloud Computings verstehen?

Die Kenntnis von Cloud Computing ist entscheidend, da es die Grundlage für die Entwicklung moderner Anwendungen und Dienste bildet. Mit diesem Wissen können Einzelpersonen und Unternehmen eigene Cloud-basierte Lösungen entwickeln, was Innovation und technologischen Fortschritt fördert.

Eine Schlüsselrolle in der Zukunftstechnologie: Cloud Computing

In Workshops mit beteiligten Bildungseinrichtungen wird das analytische Denken und die Innovationsfähigkeit von Schülern durch die altersgerechte Vermittlung von Cloud-Technologien gestärkt. Hier lernen sie, wie Cloud-Infrastrukturen aufgebaut und effizient genutzt werden können.

Was ist das Ziel des Cloud Computing Lab?

Ziel des Projekts ist es, Kinder und Jugendliche in der Region um Kapfenberg für den Bereich des Cloud Computings zu begeistern und ihnen die technischen sowie kreativen Fähigkeiten zu vermitteln, die in der modernen IT-Welt erforderlich sind.

Coding Lab

Wozu soll man überhaupt wissen wie eine App entwickelt wird?

Ganz einfach: Softwareentwicklung und insbesondere Programmierung (Coding) sind Gestaltungsmittel, mit denen man eigene Ideen umsetzen und somit etwas Neues schaffen kann.

Eine zentrale Rolle bei neuen Technologien spielt die App-Entwicklung

Im Rahmen von Workshops mit den beteiligten Schulen werden das logische Denkvermögen und die Kreativität der SchülerInnen durch eine altersgerechte Aufbereitung von Softwareentwicklung-Inhalten gefördert.

Was ist das Ziel des Projektes Coding Lab?

Kinder und Jugendliche der Region Kapfenberg für den kreativ-technischen Bereich der Softwareentwicklung zu begeistern.

Blog

Cloud Computing Lab

Coding Lab

Kooperationszuschüsse

ACHTUNG: Es können aktuell keine Kooperationszuschüsse bearbeitet werden, da das Projekt CoLa 2.0 bereits abgeschlossen ist und sich das Folgeprojekt noch in der Begutachtung durch die FFG befindet.

Im Rahmen des Projekts Cloud Computing Lab wurden 6 Kooperationszuschüsse zu je 1000 € vergeben. Die Vergabe erfolgte nach Eintreffen der vollständig ausgefüllten Anträge und im Gespräch mit den Pädagog:innen. Hier ein Überblick zu den geförderten Projekten:

Verein Montessori Ennstal: „Wir entdecken die digitale Welt: Netzwerke, Coding Labs & More

Der Kooperationszuschuss wurde zum Aufbau einer Forschungsecke, in der Inhalte des Cloud Computing Lab vertieft, diskutiert und eigenständig weiterbearbeitet werden können, verwendet. Geförderte Busfahrten zur FH JOANNEUM ermöglichten den Besuch an Workshops zu Netzwerken, Servern und Hardware. Diese praxisnahen Besuche unterstützten zugleich die Weiterentwicklung und Feinabstimmung Workshopformate. Besonders wertvoll war das differenzierte Feedback der Pädagogin, das zur qualitativen Verbesserung beitrug.

BG/BRG Weiz: „Drohnen programmieren

Bereits im Vorgängerprojekt „Coding Lab“ nahm die Schule an Workshops teil. Mit inhaltlicher Erweiterung um Cloud-Technologien bot der Besuch die Möglichkeit, adaptierte Workshopformate aus dem Coding Lab und neu entwickelte Cloud-Workshops zu erproben und weiterzuentwickeln. Der Zuschuss wurde für die Anreise zur FH JOANNEUM sowie für den Aufbau einer schulinternen Forschungsecke genutzt.

HTL Leoben: „Datenübertragung zum Anfassen – Interaktive Experimente zur Wellenausbreitung und Modulation

Cloud-Technologien ergänzten das Projekt durch zusätzliche Expertise und praxisnahe Anwendungsbeispiele. Konkret kamen Cloud-Lösungen für Kommunikation, Datenspeicherung und Datenverarbeitung zum Einsatz. Der Zuschuss ermöglichte die Anschaffung von acht Experimentiersets, mit denen die theoretischen Inhalte praktisch umgesetzt und vertieft werden konnten.

VS Spital am Semmering: „Roboter im Beinsnstock – Programmiern mit BeePods & LEGO WeDo

Die angeschafften 10 BeeBots ermöglichten eine spielerische Einführung in grundlegende digitale Konzepte. Durch das Programmieren der Bewegungsabläufe entwickelten die Schüler:innen algorithmisches Denken als Basis für automatisierte Prozesse. Netzwerke und Datenübertragung konnten symbolisch über Bodenraster und „Datenstationen“ dargestellt werden. So wurden Prinzipien wie Client-Server, Routing und zentrale Datenspeicherung altersgerecht vermittelt.

MS Tragöß-St.Kathrein: „DESIGN3 Idee.Form.Funktion

Für das CAD-Projekt wurde ein 3D-Drucker angeschafft, der digitale Modellierung und reale Fertigung sinnvoll verbindet. Dabei arbeiteten die Schüler:innen mit der cloudbasierten Software Tinkercad: Die Modelle wurden im Browser erstellt, zentral gespeichert, gemeinsam bearbeitet und versioniert. Anschließend wurde die Druckdatei aus der Cloud exportiert und am 3D-Drucker umgesetzt. So wird praxisnah erlebbar, wie Cloud-Technologien den Weg von der digitalen Idee bis zum physischen Produkt unterstützen.

MS Frohnleiten: „Micro:bits und IoT-Cloud-Kits

Micro:bits und IoT-Cloud-Kits ermöglichen es Schüler:innen, Sensordaten zu erfassen, über Netzwerke zu übertragen und in der Cloud zu speichern sowie auszuwerten. Damit werden zentrale Konzepte wie Datenübertragung, Server, Cloud-Speicherung und IoT-Anwendungen praxisnah erlebbar – ideal im Kontext des Cloud Computing Lab.

Wir hoffen, dass für dasFolgeprojekt CoLa 3.0 – „Coole Kids lernen AI“ Interesse für Kooperationszuschüsse besteht. Bitte beachten Sie (aus der Erfahrung mit den Zuschüssen aus CoLa 2.0 wichtig) UNBEDINGT frühzeitig einen Antrag zu stellen und INNERHALB der Projektlaufzeit einen Abschlussbericht an die FH JOANNEUM zu senden!

Antragsformulare und weitere Details unter folgendem Link.