Workshop: BeeBots im Computernetzwerk

Zu Besuch in der Volksschule Spital am Semmering

An der Volksschule Spital am Semmering wurde sowohl ein Netzwerk-Workshop als auch ein BeeBot-Workshop durchgeführt, die altersgerecht zentrale Grundlagen digitaler Bildung vermittelten.

Im Netzwerk-Workshop „Jeder hat eine Rolle im Netzwerk“ lernten die Schüler:innen spielerisch, wie Daten zwischen Geräten übertragen werden und welche Aufgaben Computer, Server und andere Komponenten in einem digitalen Netzwerk übernehmen. Durch interaktive Übungen wurde nachvollziehbar, wie Nachrichten ihren Weg durch ein Netzwerk finden – vergleichbar mit Botschaften, die über verschiedene Stationen bis in die „Cloud“ gelangen. Die Kinder entwickelten ein erstes Verständnis für digitale Infrastruktur, Datenflüsse und deren Bedeutung im Alltag.

Der BeeBot-Workshop griff dieses Prinzip anschaulich auf: Die programmierbaren BeeBots mussten über eine „Blumenwiese“ vorgegebene Routen finden. Ähnlich wie Nachrichten im Netzwerk – oder Daten, die in der Cloud gespeichert werden – bewegten sich die BeeBots Schritt für Schritt entlang einer geplanten Strecke zu ihrem Ziel. Die Schüler:innen programmierten dazu konkrete Befehlsfolgen, planten Wege im Voraus und verbesserten ihre Programme durch Ausprobieren und Fehlersuche.

So wurde deutlich, dass sowohl Roboter als auch digitale Netzwerke klar strukturierte Anweisungen benötigen, um zuverlässig zu funktionieren. Während der Netzwerk-Workshop das Verständnis für digitale Vernetzung förderte, stärkte der BeeBot-Workshop insbesondere algorithmisches Denken, Problemlösungskompetenz und Teamarbeit. Gemeinsam legten beide Formate eine wichtige Grundlage für weiterführende Inhalte des Cloud Computing Lab bereits in der Primarstufe.

Event: Freitopia 2025

App-Entwicklung mitten in der Kinderstadt: Freitopia 2025 als Bühne für das Cloud Computing Lab

Freitopia 2025 verwandelte Kapfenberg erneut für fünf Tage in eine lebendige Kinderstadt. Hunderte Kinder übernahmen Rollen aus dem echten Berufsleben, arbeiteten in Betrieben, verdienten ihr eigenes „Geld“ und gestalteten ihre Stadt aktiv mit. Auch im Bereich der digitalen Berufe war Freitopia wieder stark aufgestellt – mit Unterstützung der FH JOANNEUM und insbesondere des Cloud Computing Lab.

Langjährige Zusammenarbeit mit CASTANA Solutions

CASTANA Solutions GmbH war 2025 bereits zum fünften Mal als Partnerbetrieb bei Freitopia vertreten und bot den Kindern erneut die Möglichkeit, in die App-Entwicklung als Berufsfeld hineinzuschnuppern.

Die FH JOANNEUM hat CASTANA bei den bisherigen Teilnahmen stets unterstützt – besonders durch das Cloud Computing Lab, das Infrastruktur, technisches Know-how und pädagogische Einbettung bereitstellt. Dadurch konnte die App-Entwicklung auch in der Kinderstadt professionell und zugleich altersgerecht umgesetzt werden.

Mini-Workshops mit „Snap“

Im Rahmen der Kinderstadt arbeiteten die Kinder mit „Snap“, einer visuellen Drag-and-Drop-Programmiersprache, die einen niederschwelligen Einstieg in das Programmieren ermöglicht. In kleinen, individuellen Mini-Workshops entwickelten sie ihre ersten eigenen Apps – kreativ, spielerisch und mit viel Begeisterung.

An den fünf Veranstaltungstagen nahmen insgesamt rund 40 Kinder teil (ca. 25 Buben und 15 Mädchen). Dabei entstanden über 50 kreative digitale Projekte – von einfachen Spielen bis hin zu interaktiven Anwendungen.

Infrastruktur aus dem Cloud Computing Lab

Die notwendige Hardware – insbesondere die Rechner für die Entwicklungsumgebung – wurde vom Cloud Computing Lab der FH JOANNEUM bereitgestellt. Die mobile und flexible Laborausstattung ermöglicht es, Workshopformate nicht nur im Hochschulumfeld oder in Schulen, sondern auch bei außerschulischen Veranstaltungen wie Freitopia umzusetzen.

Digitale Berufe greifbar machen

Durch die kontinuierliche Unterstützung der FH JOANNEUM und des Cloud Computing Lab konnte die App-Entwicklung in Freitopia nachhaltig verankert werden. Kinder erleben dabei, dass hinter digitalen Anwendungen Kreativität, logisches Denken und Zusammenarbeit stehen – und dass IT-Berufe spannende Zukunftsperspektiven bieten.

Freitopia 2025 war damit einmal mehr ein Ort, an dem digitale Bildung, regionale Zusammenarbeit und praxisnahes Lernen erfolgreich zusammenkamen.

Workshops: VS Hönigsberg – Cloud Computing Lab Workshop Test Balloon

Netzwerk- , Server- und Datenbank-Workshops für 49 Schüler:innen

Am 3.7.2024 war die Volksschule Hönigsberg zu Besuch im Cloud Computing Lab. 49 Schüler:innen erfuhren auf spielerische Weise wie Computernetzwerke funktionieren, Server innen aussehen und Datenbanken aufgebaut sind.

Einführung, Vorträge und Schlußworte fanden im klimatisierten Hörsaal der FH in Kapfenberg statt. 4 Klassen wurden in einen Raster mit 4 Stationen eingeteilt.

Wie entstand das Internet/ die Cloud?“ , „Wie funktionieren Computer, was ist ein Transistor, was ist ein Bit?“ waren Fragen, auf deren Beantwortung einführende Vorträge abzielten:

Passend dazu zeigte der Server-Workshops das Innenleben eines Servers, den die Schüler:innen zerlegen und wieder zusammenbauen durften:

Im Netzwerk-Workshop wurde mittels Analogie „Post“ die Art und Weise vermittelt, wie in Computernetzwerken Nachrichten hin- und hergesendet werden:

Schließlich hatten die Schüler:innen viel Spass mit Hilfe der Klemmbausteindatenbank Figuren zusammenzubauen:

Event: FUNtech 2024 – Erster Versuch des Netzwerk Workshops

Im Rahmen der FUNtech 2024 wurden Schüler:innen Workshops an den Standorten der FH JOANNEUM angeboten. Das Projekt CoLa 2.0 war mit dem Konzept des Workshops „Jede:r hat eine Rolle im Netz“ dabei!

Schüler:innen der Sekundarstufe 2 lernten auf spielerische Weise, wie Nachrichten in Computernetzwerken adressiert, weitergeleitet und and den richtigen Diens gesendet werden.

Ziel war das Ansprechen eines „Zuckerlservers“ über Netzwerknachrichten-Nachrichten, ganz ohne Computer, sondern nur mit Mitteln wie Umschläge und Malstifte.

Reale Netzwerkgeräte wurden dazu jeweils einem:r Schüler:in zugeordnet und mit Netzwerkkabelb zu einem Gesamtnetzwerk verbunden:

Wie man an dem Netzwerkdiagramm erkennen kann, wurde die Technologie im Hintergrund abstrahiert und darauf geachtet, dass nicht nur die Sekundarstufe sondern auch die Primarstufe (Volksschulen) damit umgehen können.